Blackjack: Möglichkeiten von Dealer

 


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Möglichkeiten von Dealer

Amerikanisches Black Jack unterscheidet sich ein wenig von dem Europäischen. Natürlich kann man in grösseren Spielzentren von den USA fast jede Variante von Black Jack treffen, aber die beliebtesten Varianten des Spieles haben ihre Eigenart. Der Grundunterschied hängt mit der Situation zusammen, wenn der Dealer einen Black Jack erhält. In verschiedenen amerikanischen Kasinos wird dieser Fall recht frei ausgelegt, die Regeln haben viele Variationen, aber sie unterscheiden sich nicht durch den Sinn sondern durch die Form. Wenn die Form weggeworfen wird, verhält sich die Sache so.

Nach dem Ausgeben zieht sich der Dealer sofort die zweite Karte. Sie liegt verdeckt(die Amerikaner nennen die erste Karte upcard und die zweite – hole card). Wenn die erste Karte des Dealers ein Ass oder eine Zehn ist, was auf einen Black Jack rechnen lässt, wird die zweite Karte unbedingt geprüft. Die Spieler sehen diese Karte vorläufig nicht.

Wenn der Dealer wirklich einen Black Jack erhält, bricht das Spiel sofort ab – die Spieler verlieren ihre Hände (außer denen, wer einen Black Jack erhalten hat). Im Gegenfall geht das Spiel wie gewöhnlich weiter. Wenn der Dealer ein Ass oder eine Zehn hat, kann man entschiedener spielen, weil es bekannt ist, dass der Dealer keinen Black Jack hat. Es erscheint eine ergänzende Freiheitsstufe bei dem Kartenteilen und Einsatzverdoppeln. Aber jedes Ding hat zwei Seiten. Wenn der Dealer einen Black Jack hat, darf man sich aus dem Spiel in den meisten Kasinos nicht halten – die Spieler sind solche Chance entbehrend.

Reugeld ist erlaubt, aber erst wenn es bekannt ist, dass der Dealer keinen Black Jack hat. Derartiger Spielverzicht nennt man einen späten Verzicht (late surrender). Wenn der Verzicht gegen Spieler loyaler ist und man ihn bis zur Prüfung der zweiten Karte gebrauchen darf, so nennt man ihn einen frühen Verzicht(early surrender). Und was passiert Ihrem Mittelgewinn? Wenn ein später Verzicht zum standardisierten Black Jack angewandt wird, werden Ihre Gewinnchancen 0,44% niedriger.

Es gibt nicht so viele Unterschiede von dem Standard:

- Wenn Sie 11 Punkte gegen die Zehn des Dealers haben, müssen Sie Ihren Einsatz verdoppeln;

- Achten und Asse werden unabhängig von der Karte des Dealers aufgeteilt;

- Reugeld wird in streng beschränkten Fällen gegeben: mit 15 harten Blättern gegen die Zehn des Dealers und mit 16 harten Blättern gegen die Neun, Zehn und das As.

In vielen Spielbanken von den USA ist der Dealer verpflichtet, seine Kombination weiter zu sammeln, wenn er 17 weiche Blätter hat (z.B. A-6 oder A-2-4). Studien haben gezeigt, dass diese Regel zum Kasinovorteil arbeitet. Wenn sie ins standardisierte Black Jack geführt wird, verringern sich die Chancen des Spielers um 0,13%.

Die Grundunterschiede hängen mit dem Spiel auа softe Kombinationen zusammen – es erscheinen neue Möglichkeiten für ein günstiges Einsatzverdoppeln.

Zwei offene Karten des Dealers(double exposure)

Diese Art von Black Jack unterscheidet sich sehr stark von den anderen. Sie ist recht beliebt in amerikanischen Kasinos. Nachdem der Dealer Karten ausgegeben hat, öffnet er seine zweite Karte. Jetzt sehen Sie beide Karten des Dealers und es kann Ihnen scheinen, einen grossen Vorteil zu sein. Aber es gibt ein ernstes Gegengewicht: Unentschieden wird jetzt als Dealer’s Gewinn betrachtet. Wenn Ihre Kombination und seine Kombination denselben Wert sind, verlieren Sie Ihre Hand. Die einzige Ausnahme ist der Fall, wenn Sie und der Dealer einen Black Jack erhalten. In einigen Kasinos wird er als Unentschieden betrachtet (wie in gewöhnlichem Black Jack), aber manchmal wird diese Situation dem Spieler zugunsten ausgelegt. Wenn der Spieler einen Black Jack erhält, so wird er nicht 3 zu 2, sondern 1 zu 1 bezahlt. Es gibt kein Reugeld in diesem Spiel, sonst ist es zu günstig für Spieler. Übrige Spielregeln werden recht frei ausgelegt.

Wir betrachten die Black Jack Variante mit folgenden Besonderheiten:

- Wenn sowohl der Spieler wie der Dealer einen Black Jack erhalten, endet das Spiel mit Unentschieden;

- Es ist erlaubt, den Einsatz auf die ersten beiden Karten zu verdoppeln;

- Einsatz ist erlaubt, den Einsatz nach dem Teilen zu verdoppeln;

- Man darf nur einmal Karten teilen, d.h. man kann maximum mit 2 Kombinationen spielen;

- Wenn der Spieler 21 Punkte oder einen Black Jack hat, so hat er das Recht, weiter zu spielen (wenn Sie einen Black Jack oder 21 Punkte auf 2 Karten nach dem Teilen haben, ist es günstig in einigen Fällen den Einsatz zu verdoppeln). Was Gewinnchancen angeht, so ist das Spiel völlig gleich in den Rahmen der Hypothese der Gleichmäßigkeit. Keine Seite hat einen mathematischen Vorteil.

Lernen wir einige Regelvarianten kennen, die Ihre Gewinnchancen beeinflussen.

1. Der Black Jack wird 3:2 bezahlt. Der Mittelgewinn wird 2,26% höher.

2. Wenn sowohl der Dealer wie der Spieler einen Black Jack haben, so gewinnt der Spieler. Ihre Gewinnchancen werden 0,23% höher.

3. Das Einsatzverdoppeln ist nur auf 9 bis 11 Punkte erlaubt. Gewinnchancen des Spielers werden 0,91% niedriger.

4. Der Spieler darf nach dem Teilen nicht verdoppeln. Der Mittelgewinn wird 0,33% niedriger.

5. Es ist erlaubt, höchstens 3 Teilen auf einer Box zu machen. Voraussichtlicher Gewinn wird 0,47% höher.

6. Eine unbegrenzte Anzahl von wiederholten Teilen ist erlaubt. Ihre Gewinnchancen werden 0,74% höher.

7. Der Dealer darf Karten ziehen, wenn er 17 softe Blätter hat. Gewinnchancen des Spielers werden 0,39% niedriger.

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